Verleihung des goldenen Kronenkreuzes
Ehrung für außergewöhnliches Engagement
Krefeld. Die Diakonie Krefeld-Viersen hat am 27. November 2025 in der Alten Kirche Krefeld das Kronenkreuz der Diakonie an langjährig engagierte Mitarbeitende verliehen. Mit dieser besonderen Auszeichnung würdigt der kirchliche Wohlfahrtsverband Menschen, die seit 25 Jahren mit großem Herz, hoher Fachlichkeit und unermüdlichem Einsatz für andere da sind.
Die feierliche Übergabe erfolgte durch Ludger Firneburg, Geschäftsführer der Diakonie Krefeld-Viersen, sowie Superintendentin Dr. Barbara Schwahn. „Diakonie lebt davon, dass Menschen wie Sie sich mit Herz, Mut und Ausdauer für andere einsetzen. Das Kronenkreuz ist Symbol dieser Haltung und Ausdruck unserer besonderen Anerkennung“, betonte Firneburg.
Superintendentin Dr. Schwahn stellte ihre Ansprache unter das Leitwort „Aufbruch“. Aufbruch bedeute, bekannte Wege zu verlassen und Neues zu wagen. Die Geehrten hätten diesen Schritt schon vor 25 Jahren getan, als sie ihre Arbeit in der Diakonie begannen. „Danke, dass Sie sich damals auf den Weg gemacht haben, Verantwortung zu übernehmen und Menschen in Not zu begleiten“, so Schwahn.
Bernd Reefschläger – Aufbruch in den Ruhestand

Mit der Verleihung des Kronenkreuzes beginnt für Bernd Reefschläger (65) zugleich ein neuer Lebensabschnitt: Ende Dezember geht der langjährige Leiter des Max-Peltner-Hauses in Krefeld in den Ruhestand. Seit 25 Jahren prägt er die Straffälligenhilfe in Krefeld maßgeblich. „Sein Engagement und seine Persönlichkeit haben unsere Arbeit über Jahrzehnte geprägt“, würdigte Firneburg.
Reefschläger blickt dankbar zurück: „Die Diakonie war und ist ein toller Arbeitgeber. Wir sind bei unserer Arbeit eine Familie auf Zeit.“ Für seinen Ruhestand hat er bereits Ideen: reisen, fotografieren und Zeit mit der Familie.
Weitere Ehrungen 2025
Vesna Kiseljak
Seit 25 Jahren begleitet die Diplom-Sozialpädagogin Männer in schwierigen sozialen Lebenssituationen im Max-Peltner-Haus auf ihrem Weg in ein stabileres Leben.
Heike Hercher
Die Diplom-Sozialpädagogin arbeitet seit 25 Jahren in der Psychologischen Beratungsstelle für Erziehungs-, Paar- und Lebensfragen der Diakonie Krefeld. Sie unterstützt Familien, Paare und Einzelpersonen in Krisenzeiten.
Als Anleiterin der Sortierstelle des Sozialunternehmens Robin Hood in Viersen-Dülken förderte sie über 25 Jahre lang Menschen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Zum 31. August 2025 trat sie in den Ruhestand ein.
Ulla Luther
Seit 25 Jahren begleitet sie Frauen und Familien in der Schwangerenberatung der Psychologischen Beratungsstelle Krefeld.
Oliver Misiejuk
Auch er wurde für 25 Jahre Engagement geehrt. Der Diplom-Sozialpädagoge unterstützt Familien im Alltag in der Ambulanten Erziehungshilfe Krefeld.
Hintergrund: Bedeutung des Kronenkreuzes
Das Kronenkreuz ist das zentrale Zeichen der Diakonie. 1925 von Richard Boeland entworfen, verbindet es Kreuz und Krone: Das Kreuz steht für Not und Leid, die Krone für Hoffnung und Auferstehung. Seit 1972 wird das Kronenkreuz als Dankzeichen für langjährige diakonische Arbeit verliehen – an Mitarbeitende, die mindestens 25 Jahre haupt- oder ehrenamtlich im Dienst von Kirche und Gesellschaft stehen.
